Die 10 besten Laufschuhe für Intervalltraining 2026 im Vergleich

Intervalltraining stellt andere Anforderungen an Laufschuhe als ein ruhiger Dauerlauf. Kurze Wiederholungen werden häufig auf der Bahn oder einem ebenen Asphaltabschnitt gelaufen, während längere Intervalle in einem kontrolliert schnellen Tempo stattfinden. Der Schuh sollte deshalb einen zügigen Abdruck ermöglichen, sicher am Fuß sitzen und trotzdem so komfortabel bleiben, dass die Technik auch in den späteren Wiederholungen nicht unnötig nachlässt.

In diesem Vergleich findest du zehn Modelle für unterschiedliche Arten von Intervalltraining. Die Auswahl reicht von vielseitigen Speed-Trainern über dynamische Schuhe mit Platte bis zu komfortableren Optionen für lange Wiederholungen und den Einstieg. Es handelt sich um eine redaktionelle Einordnung anhand der öffentlich verfügbaren Produktmerkmale und der vorgesehenen Einsatzbereiche, nicht um einen persönlichen Praxistest.

Kurzantwort: Welche Laufschuhe eignen sich für Intervalltraining?

Für die meisten Läufer ist der Saucony Endorphin Speed 5 die ausgewogenste Wahl. Er verbindet ein schnelles Laufgefühl mit genug Alltagstauglichkeit für Tempoläufe und längere Trainingssessions. Wer gezielt einen direkteren Plattenschuh für schnelle Wiederholungen sucht, findet mit dem ASICS Magic Speed 4, dem PUMA Deviate NITRO 4 oder dem Brooks Hyperion Elite 5 passende Alternativen.

Für kurze, schnelle Intervalle ist ein leichtes und reaktionsfreudiges Modell wie der ASICS Noosa TRI 16 interessant. Lange Wiederholungen und progressive Einheiten lassen sich dagegen mit dem ASICS Superblast 2 oder dem New Balance SC Trainer v3 komfortabler gestalten. Wer ohne aggressive Platte trainieren möchte, kann zum Nike Pegasus Plus oder ASICS Novablast 5 greifen.

Die 10 besten Laufschuhe für Intervalltraining im Vergleich

Modell Geeignet für Charakter Besonderheit
Saucony Endorphin Speed 5 Allround-Intervalle Ausgewogen und dynamisch Vielseitiger Speed-Trainer
ASICS Magic Speed 4 Kurze bis mittlere Wiederholungen Direkt und vorwärtsorientiert Platte für schnelle Einheiten
ASICS Noosa TRI 16 Kurze Intervalle und Bahn Leicht und agil Wenig träge bei hohem Tempo
Nike Pegasus Plus Fahrtspiel und gemischte Einheiten Federnd ohne Platte Reaktive Trainingsoption
Brooks Hyperion Elite 5 Schnelle, wettkampforientierte Intervalle Direkt und schnell Für hohe Tempi ausgelegt
PUMA Deviate NITRO 4 Temposerien und längere Intervalle Plattiert und stabil Dynamischer Trainingsschuh
ASICS Novablast 5 Fahrtspiel und Alltagsintervalle Komfortabel und elastisch Guter Kompromiss ohne Platte
ASICS Superblast 2 Lange Wiederholungen Komfortabel und leistungsorientiert Viel Reserven für Umfang
New Balance SC Trainer v3 Lange Intervalle und progressive Läufe Gedämpft und stabil Hoher Komfort bei Belastung
Nike Pegasus 41 Einsteiger und gemischtes Training Vertraut und alltagstauglich Breit einsetzbar

Worauf kommt es bei Intervall-Laufschuhen an?

Kurze und lange Intervalle unterscheiden

Bei sehr kurzen Wiederholungen von etwa 200 bis 400 Metern zählt vor allem, wie leicht der Schuh beschleunigt und wie präzise der Fuß aufsetzt. Eine kompakte Geometrie und ein griffiger Außensohlenbereich können hier wichtiger sein als maximale Dämpfung. Bei 800-Meter- bis 2.000-Meter-Wiederholungen oder längeren Tempoblöcken verschiebt sich die Priorität: Der Schuh muss das schnelle Tempo unterstützen, darf aber auch nach mehreren Kilometern nicht unangenehm hart wirken.

Platte oder flexibler Trainingsschuh?

Eine Platte kann das Abrollgefühl direkter und den Übergang nach vorn ausgeprägter machen. Das ist für schnelle Serien attraktiv, aber nicht jeder Läufer mag die steifere Konstruktion. Ein flexiblerer Schuh ohne Platte gibt oft ein vertrauteres Feedback und eignet sich gut für Fahrtspiele, lockere Tempowechsel und Läufer, die ihre Fuß- und Wadenmuskulatur nicht bei jeder Einheit mit einem maximal aggressiven Modell belasten möchten.

Passform, Halt und Grip

Bei Intervallen ist ein sicherer Fersenhalt besonders wichtig, weil die Geschwindigkeit häufig innerhalb kurzer Zeit wechselt. Gleichzeitig sollten die Zehen vorne genug Platz haben, damit der Fuß bei längeren Einheiten nicht eingeengt wird. Für die Bahn, trockenen Asphalt und Parkwege reicht meist eine klassische Straßenlaufsohle. Bei nassem Untergrund oder vielen Kurven lohnt es sich, den Grip höher zu gewichten als ein möglichst niedriges Gewicht.

Eine Trainingsrotation ist sinnvoll

Ein schneller Schuh muss nicht alle Aufgaben übernehmen. Viele Läufer kombinieren einen dynamischen Intervalltrainer mit einem komfortableren Dauerlaufschuh. So kann für kurze Temporeize ein leichteres Modell zum Einsatz kommen, während lange Wiederholungen oder der Lauf zum Ein- und Auslaufen mit mehr Komfort absolviert werden. Welche Kombination passt, hängt von Trainingsumfang, Tempo, Untergrund und persönlichem Laufgefühl ab.

Die besten Laufschuhe für Intervalltraining im Detail

Saucony Endorphin Speed 5

Der Saucony Endorphin Speed 5 ist die ausgewogenste Empfehlung dieser Liste. Er richtet sich an Läufer, die einen klaren Tempofokus wünschen, aber nicht nur einen einzigen Einsatzzweck abdecken wollen. Für Serien auf der Bahn, längere Wiederholungen auf der Straße und progressive Läufe bietet ein solcher Speed-Trainer eine praktische Mischung aus Dynamik und Trainingskomfort.

Seine Stärken liegen vor allem in der Vielseitigkeit. Er wirkt bei höherem Tempo zielgerichteter als ein klassischer Daily Trainer, bleibt aber für viele Trainingspläne alltagstauglicher als ein reiner Wettkampfschuh. Wer regelmäßig zwischen 400-Meter-Intervallen, längeren Tempoblöcken und kurzen Endbeschleunigungen wechselt, muss dadurch nicht für jede Einheit ein anderes Modell wählen.

Vorteile: ausgewogener Tempotrainer, vielseitig für unterschiedliche Intervalllängen, guter Kandidat für eine Trainingsrotation.

Nachteile: das schnelle Laufgefühl ist nicht für jeden als einziger Alltagsschuh ideal; die Passform sollte vor dem Kauf sorgfältig geprüft werden.

Kurzfazit: Die beste Allround-Wahl für Läufer, die mit einem Schuh viele Arten von Intervalltraining abdecken möchten.

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ASICS Magic Speed 4

Der ASICS Magic Speed 4 ist auf schnelle Einheiten mit einem deutlich vorwärtsgerichteten Abrollgefühl ausgelegt. Er passt besonders zu Läufern, die bei kurzen bis mittleren Intervallen die Unterstützung einer Platte bevorzugen und einen Schuh für Tempoläufe, Testläufe und wettkampfspezifische Serien suchen.

Auf flachem Asphalt und der Bahn kann die direkte Konstruktion dabei helfen, den Rhythmus in schnellen Wiederholungen beizubehalten. Für sehr lockere Läufe ist er weniger naheliegend, weil seine Stärken erst bei höherem Tempo sichtbar werden. Wer bisher ausschließlich weich gedämpfte Trainingsschuhe verwendet, sollte sich an das steifere Gefühl schrittweise gewöhnen.

Vorteile: direkter Charakter, passend für schnelle Serien, sinnvoll für Bahn und flache Straßenabschnitte.

Nachteile: weniger vielseitig für langsame Läufe; die steifere Konstruktion ist Geschmackssache.

Kurzfazit: Eine gute Option für schnelle Intervalle, wenn ein plattentypisches Abrollgefühl gewünscht ist.

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ASICS Noosa TRI 16

Der ASICS Noosa TRI 16 ist eine leichte und agile Alternative für kurze Intervalle, Fahrtspiele und schnelle Abschnitte auf der Bahn. Sein Profil spricht Läufer an, die bei Tempowechseln ein möglichst unkompliziertes, direktes Schuhgefühl bevorzugen und nicht die maximale Dämpfungsmenge benötigen.

Für 200- oder 400-Meter-Wiederholungen kann ein leichtfüßiger Schuh besonders angenehm sein, weil die Beschleunigung nicht durch eine schwere Konstruktion gebremst wird. Bei langen Intervallblöcken hängt die Eignung stärker vom individuellen Komfortempfinden ab. Wer bei schnellen Einheiten schnell Druck unter dem Vorfuß spürt, sollte eine komfortablere Alternative aus der Liste wählen.

Vorteile: leichtes und wendiges Laufgefühl, interessant für kurze schnelle Serien, gut für flache und trockene Strecken.

Nachteile: weniger komfortorientiert bei langen Einheiten; nicht für jeden Fuß gleich passend.

Kurzfazit: Eine agile Wahl für kurze Intervalle und Läufer, die ein leichtes Modell bevorzugen.

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Nike Pegasus Plus

Der Nike Pegasus Plus ist eine reaktive Option ohne klassische Carbonplatte. Dadurch bleibt das Laufgefühl für viele Läufer vertrauter, während schnelle Abschnitte trotzdem mit einem federnden Übergang unterstützt werden. Das Modell passt gut zu Fahrtspielen, gemischten Einheiten und Intervallen, die nicht ausschließlich im maximalen Tempo gelaufen werden.

Seine Vielseitigkeit ist besonders dann praktisch, wenn eine Einheit aus lockerem Einlaufen, mehreren zügigen Blöcken und einem ruhigen Auslaufen besteht. Ein Schuh, der auch außerhalb des Intervallteils angenehm bleibt, kann hier einfacher funktionieren als ein sehr spezielles Wettkampfmodell. Für maximale Geschwindigkeit auf kurzen Serien gibt es allerdings direktere Kandidaten.

Vorteile: reaktionsfreudig ohne ausgeprägte Plattenkonstruktion, vielseitig für Tempowechsel, auch für gemischte Trainingsläufe geeignet.

Nachteile: nicht die direkteste Wahl für reine Sprintserien; Passform und Dämpfung sollten individuell getestet werden.

Kurzfazit: Ein guter Kompromiss für Läufer, die schnelle Abschnitte und normalen Trainingsalltag verbinden möchten.

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Brooks Hyperion Elite 5

Der Brooks Hyperion Elite 5 richtet sich an Läufer, die schnelle Intervalle mit einem klaren Wettkampfbezug trainieren möchten. Er ist vor allem für hohe Geschwindigkeiten, kurze bis mittlere Wiederholungen und Testläufe interessant. Sein Charakter ist weniger auf gemütliche Vielseitigkeit und stärker auf einen schnellen, zielgerichteten Einsatz ausgerichtet.

Für 1.000-Meter-Wiederholungen oder Serien im Bereich des geplanten Wettkampftempos kann ein solcher Schuh sinnvoll sein. Gleichzeitig sollten Läufer realistisch einschätzen, ob sie mit einer direkten Konstruktion technisch sicher laufen. Für lockere Dauerläufe und umfangreiche Grundlagenkilometer bleibt ein komfortablerer Trainingsschuh meist die bessere Ergänzung.

Vorteile: stark auf schnelle Einheiten ausgerichtet, interessant für wettkampfspezifische Intervalle, direkter Charakter.

Nachteile: weniger passend für langsame oder sehr lange Läufe; hoher Spezialisierungsgrad.

Kurzfazit: Für schnelle, wettkampforientierte Intervalle und Läufer mit sicherer Tempotechnik.

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PUMA Deviate NITRO 4

Der PUMA Deviate NITRO 4 ist ein dynamischer Plattenschuh für Läufer, die Intervalltraining mit Tempo- und Wettkampfvorbereitung verbinden. Er kann bei mittleren bis längeren Wiederholungen seine Stärken ausspielen, wenn ein zügiger Übergang und ein stabileres Gefühl unter höherer Geschwindigkeit gefragt sind.

Für Einheiten mit mehreren Tempostufen ist er interessant, weil ein schneller Schuh nicht nur bei einer einzelnen kurzen Wiederholung eingesetzt werden kann. Gleichzeitig bleibt die Passform entscheidend: Bei Plattenschuhen ist ein sicherer Sitz besonders wichtig, damit der Vortrieb nicht zulasten der Kontrolle geht. Für reine Einsteigerintervalle kann ein neutralerer Trainer leichter zugänglich sein.

Vorteile: dynamische Plattenkonstruktion, passend für Tempo- und Wettkampfvorbereitung, geeignet für mittlere und längere Serien.

Nachteile: weniger natürliches Gefühl für Läufer, die flexible Schuhe gewohnt sind; keine universelle Lösung für alle Trainingsarten.

Kurzfazit: Ein sinnvoller plattierter Trainingspartner für ambitionierte Intervalle und längere Temposerien.

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ASICS Novablast 5

Der ASICS Novablast 5 ist ein komfortablerer Trainingsschuh für Läufer, die Intervalltraining nicht ausschließlich mit einem aggressiven Speed-Modell absolvieren möchten. Er eignet sich für Fahrtspiele, moderate Tempowechsel und Einheiten, bei denen Einlaufen, schnelle Abschnitte und Auslaufen in einem Schuh stattfinden sollen.

Sein stärker komfortorientierter Charakter kann bei einem hohen Wochenumfang hilfreich sein. Die Beschleunigung fühlt sich im Vergleich zu den spezialisierten Plattenschuhen weniger radikal an, dafür bleibt der Schuh in einem breiteren Tempobereich zugänglich. Für kurze Intervalle auf der Bahn gibt es leichtere Optionen, für gemischte Straßenläufe ist der Novablast 5 jedoch sehr flexibel einsetzbar.

Vorteile: komfortabel für gemischte Trainingsläufe, vielseitig ohne aggressive Platte, geeignet für moderate Tempowechsel.

Nachteile: weniger direkt bei maximalem Tempo; für kurze Bahnserien eventuell etwas weniger agil.

Kurzfazit: Eine komfortable Wahl für Alltagsintervalle, Fahrtspiel und Läufer mit hohem Trainingsumfang.

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ASICS Superblast 2

Der ASICS Superblast 2 ist besonders für längere Wiederholungen, progressive Läufe und Trainingseinheiten mit viel Gesamtumfang interessant. Er kombiniert ein leistungsorientiertes Laufgefühl mit einer großzügigeren Komfortreserve als sehr leichte Kurzintervallmodelle. Damit passt er zu Läufern, die schnelle Abschnitte über mehrere Kilometer verteilen oder nach den Intervallen noch einen längeren Rückweg vor sich haben.

Bei kurzen 200-Meter-Serien ist seine Größe und Dämpfung nicht für jeden die erste Wahl. Bei 1.000- bis 2.000-Meter-Wiederholungen oder längeren Schwellenblöcken kann der zusätzliche Komfort dagegen zum Vorteil werden. Er ist außerdem eine gute Option für Läufer, die möglichst viele Einheiten mit einem einzigen hochwertigen Trainingsschuh abdecken möchten.

Vorteile: hohe Komfortreserve, gut für lange Wiederholungen und progressive Einheiten, vielseitig im schnellen Trainingsbereich.

Nachteile: nicht der agilste Schuh für sehr kurze Intervalle; relativ aufwendige Konstruktion.

Kurzfazit: Eine starke Wahl für lange Intervalle und schnelle Trainingstage mit zusätzlichem Kilometerumfang.

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New Balance SC Trainer v3

Der New Balance SC Trainer v3 richtet sich an Läufer, die bei langen Intervallen und progressiven Einheiten Wert auf spürbaren Komfort legen. Er ist weniger auf kurze, explosive Bahnserien spezialisiert, kann aber bei längeren Wiederholungen und einem hohen Gesamtumfang sinnvoll sein. Gerade wenn der schnelle Teil einer Einheit in einen längeren Dauerlauf eingebettet ist, ist eine komfortable Plattform praktisch.

Die größere Dämpfungsreserve kann die Beine bei langen Trainingsläufen weniger schnell ermüden lassen, ohne dass der Schuh ausschließlich langsam gelaufen werden muss. Für sehr kurze Intervalle wirkt er im Vergleich zu leichteren Modellen womöglich weniger wendig. Deshalb sollte die Auswahl vom Intervallformat und nicht nur vom Wunsch nach maximaler Dämpfung abhängen.

Vorteile: komfortabel bei langen Wiederholungen, stabiler Trainingscharakter, passend für progressive Läufe mit Umfang.

Nachteile: weniger spritzig bei kurzen Serien; kann sich für schmale Füße voluminös anfühlen.

Kurzfazit: Eine komfortorientierte Lösung für lange Intervalle und ausgedehnte schnelle Trainingseinheiten.

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Nike Pegasus 41

Der Nike Pegasus 41 ist die zugänglichste Option in diesem Vergleich. Er ist kein reiner Speed-Trainer, eignet sich aber für Einsteiger, gelegentliche Tempowechsel und moderates Intervalltraining auf der Straße. Wer zunächst herausfinden möchte, ob strukturierte schnelle Einheiten in den eigenen Trainingsplan passen, benötigt nicht zwingend einen spezialisierten Plattenschuh.

Seine Alltagstauglichkeit ist der größte Vorteil. Der Schuh kann für lockere Läufe, Einlaufen, kurze Steigerungen und moderate Wiederholungen genutzt werden. Bei sehr hohen Geschwindigkeiten oder vielen kurzen Serien wird ein dynamischerer Schuh vermutlich mehr Unterstützung bieten. Für den Einstieg und für Läufer mit einem begrenzten Schuhbudget bleibt der Pegasus 41 dennoch eine vernünftige Basis.

Vorteile: alltagstauglich, unkomplizierter Einstieg, für lockere Läufe und moderate Intervalle kombinierbar.

Nachteile: weniger spezialisiert für hohe Tempi; nicht so direkt wie die Speed-Modelle.

Kurzfazit: Eine solide Einsteiger- und Alltagswahl für moderate Intervallreize auf der Straße.

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Welcher Intervall-Laufschuh passt zu welchem Training?

Für kurze Intervalle auf der Bahn

Bei 200- bis 400-Meter-Wiederholungen sind ein niedriges Gewicht, ein sicherer Sitz und ein gutes Kurvengefühl besonders relevant. Der ASICS Noosa TRI 16 ist für diese Art von Training die agile Option. Auch der ASICS Magic Speed 4 kann passen, wenn das direkte Abrollgefühl einer Platte bevorzugt wird. Der Brooks Hyperion Elite 5 ist vor allem dann interessant, wenn die Intervalle stark auf Wettkampftempo ausgerichtet sind.

Für 800- bis 2.000-Meter-Wiederholungen

Mittlere Wiederholungen verlangen eine Balance aus Tempo und Komfort. Der Saucony Endorphin Speed 5 ist hier die vielseitigste Empfehlung. Der PUMA Deviate NITRO 4 und der ASICS Magic Speed 4 richten sich an Läufer, die eine dynamischere Plattenkonstruktion suchen. Ohne Platte bietet der Nike Pegasus Plus ein vertrauteres, elastisches Gefühl.

Für lange Intervalle und Schwellenblöcke

Wenn einzelne schnelle Abschnitte mehrere Minuten dauern oder viele Kilometer zusammenkommen, wird Komfort wichtiger. Der ASICS Superblast 2 und der New Balance SC Trainer v3 bieten dafür mehr Dämpfungsreserve. Der Saucony Endorphin Speed 5 bleibt eine gute Alternative, wenn das Laufgefühl etwas leichter und direkter sein soll.

Für Einsteiger und gemischte Einheiten

Einsteiger müssen nicht sofort zum aggressivsten Modell greifen. Der Nike Pegasus 41 ist unkompliziert und kann neben moderaten Intervallen auch für normale Dauerläufe verwendet werden. Der ASICS Novablast 5 ist interessant, wenn ein elastischerer Komfortschuh gewünscht ist. Wer häufiger Fahrtspiel und schnellere Abschnitte läuft, kann mit dem Nike Pegasus Plus einen Schritt in Richtung Speed-Trainer machen.

FAQ zu Laufschuhen für Intervalltraining

Brauche ich für Intervalltraining einen Carbon-Laufschuh?

Nein. Eine Platte kann das Laufgefühl bei hohem Tempo verändern, ist aber keine Voraussetzung für gutes Intervalltraining. Ein flexiblerer Schuh kann für Fahrtspiele, moderate Wiederholungen und den Einstieg sogar vertrauter sein. Entscheidend sind eine passende Passform, sicherer Halt und ein Modell, mit dem du dein geplantes Tempo kontrolliert laufen kannst.

Sind Intervall-Laufschuhe auch für normale Dauerläufe geeignet?

Das hängt vom Modell ab. Der Nike Pegasus 41, der ASICS Novablast 5 und der Nike Pegasus Plus sind breiter einsetzbar. Ein stark auf Wettkampftempo ausgelegter Schuh wie der Brooks Hyperion Elite 5 ist dagegen eher eine Ergänzung für schnelle Einheiten. Eine Trainingsrotation kann helfen, die Eigenschaften sinnvoll zu verteilen.

Welcher Schuh ist für Anfänger am besten?

Für erste moderate Intervalle ist ein unkomplizierter Trainingsschuh meist sinnvoller als ein sehr steifes Rennmodell. Der Nike Pegasus 41 ist eine zugängliche Basis. Wenn ein weicheres und elastischeres Laufgefühl gewünscht ist, kommt auch der ASICS Novablast 5 infrage. Mit zunehmender Erfahrung kann ein spezialisierterer Speed-Trainer ergänzt werden.

Wie oft sollte ich Intervall-Laufschuhe einsetzen?

Intervalltraining ist nur ein Teil des Wochenplans. Wie häufig ein dynamischer Schuh eingesetzt wird, sollte vom gesamten Trainingsumfang, der Intensität und der individuellen Verträglichkeit abhängen. Viele Läufer verwenden einen Speed-Schuh ein- bis zweimal pro Woche und absolvieren die übrigen Kilometer in einem komfortableren Modell. Bei Beschwerden oder Unsicherheit sollte das Training angepasst und fachkundiger Rat eingeholt werden.

Welche Größe sollte ich bei Laufschuhen für Intervalle wählen?

Der Schuh sollte im Mittelfuß und an der Ferse sicher sitzen, ohne die Zehen einzuengen. Zwischen längstem Zeh und Schuhspitze sollte etwas Bewegungsraum bleiben. Da Leisten und Materialien je nach Hersteller unterschiedlich ausfallen, sind Größentabellen und die konkrete Rückgabemöglichkeit wichtiger als eine pauschale Empfehlung.

Fazit: Der passende Schuh hängt vom Intervallformat ab

Für die meisten Trainingspläne ist der Saucony Endorphin Speed 5 die ausgewogenste Empfehlung. Er eignet sich für kurze bis längere Wiederholungen und bleibt vielseitiger als ein reiner Wettkampfschuh. Wer ein direkteres Plattengefühl sucht, kann den ASICS Magic Speed 4 oder den PUMA Deviate NITRO 4 in Betracht ziehen. Für lange schnelle Abschnitte bieten der ASICS Superblast 2 und der New Balance SC Trainer v3 mehr Komfortreserven.

Die beste Wahl ergibt sich letztlich aus dem konkreten Training: kurze Bahnserien, lange Straßenintervalle, Fahrtspiel oder wettkampfspezifische Wiederholungen. Prüfe deshalb vor dem Kauf neben dem Preis auch Passform, Untergrund, gewünschtes Tempo und die Frage, ob der Schuh als Teil einer Trainingsrotation eingesetzt werden soll.

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Von Jonas

Jonas Becker beschäftigt sich seit vielen Jahren mit Laufschuhen, Laufbekleidung und Trainingsausrüstung. Sein Schwerpunkt liegt auf der verständlichen Aufbereitung technischer Produkteigenschaften sowie dem Vergleich verschiedener Modelle für unterschiedliche Laufstile und Einsatzbereiche.